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Allgemeine Dermatologie

Psoriasis/ Schuppenflechte

Die Schuppenflechte ist eine Erkrankung, die genetisch vorbestimmt ist. Diese Erkrankung ist so zu sagen dem Patienten „in die Wiege gelegt“. Die Schuppenflechte kann in jedem Lebensalter ausbrechen, je früher der Krankheitsbeginn, desto schlechter die Prognose. Ein besonderes Problem stellt die Psoriasis-Arthritis dar, bei der die Schuppenflechte mit einer chronisch entzündlichen Gelenkerkrankung, ähnlich der rheumatoiden Arthritis/ Rheuma einhergehen

Atopisches Ekzem / Neurodermitis

Die Neurodermitis ist eine Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie ist charakterisiert durch Ekzeme, die insbesondere im Bereich der Gelenkbeugen auftreten. Häufig vergesellschaftet sind Allergien. Die Ursache dieser Erkrankung ist genetisch bestimmt. Im Blut sind häufig erhöhte IgE-Werte nachweisbar. Diese Erkrankung darf nicht mit der Psoriasis/ Schuppenflechte verwechselt werden, bei der Allergien keine oder nur eine geringe Rolle spielen

Chronisches Hand- & Fußekzem

Chronische Hand- und Fußekzeme/ dyshidrotisches oder dyshidrosiformes Hand- und Fußekzeme: Bei diesen Erkrankungen handelt es sich häufig um eine Sonderform der Neurodermitis. Diese Erkrankungen entstehen oft mit kleinen juckenden Bläschen im Bereich der Hände und Füße. Nach einem nässenden und stark juckenden Stadium entsteht dann häufig ein chronisches Ekzem. Auch diese Erkrankungen setzen eine genetische Disposition voraus. Hiervon abgegrenzt werden müssen Hand- und auch ggf. Fußekzeme auf dem Boden von Kontaktallergien. Eine diagnostisch wichtige Einordnung dieser Erkrankung ist wichtig und für die weitere Therapie entscheidend.

Prurigo

Prurigo Bei dieser Erkrankung handelt es sich häufig um eine Sonderform des atopischen Ekzems/ Neurodermitis. Die Erkrankung ist charakterisiert durch stark juckende Knoten im Bereich des oberen Rückens sowie der Streckseiten der Arme und Beine. Das Verteilungsmuster entsteht durch chronischen Juckreiz und ständiges Kratzen, wodurch neue stark juckende Knoten entstehen.

Urtikaria

Bei der Urtikaria handelt es sich um eine Nesselsucht. Diese kann auf dem Boden einer Allergie (z. B. auf Arzneimittel) auftreten, weshalb oft eine schnelle und notfallmäßige Behandlung erforderlich ist. Häufig entsteht die Urtikaria auch spontan ohne einen Auslöser wie Allergien auf Nahrungsmittel oder Medikamente. Bei den meisten Patienten verschwindet die Urtikaria wieder von selbst, bei einem Teil der Patienten entwickelt sich eine chronisch spontane Urtikaria. Von dieser spricht man, wenn die Erkrankung länger als sechs Wochen besteht. In diesem Fall ist eine ausführliche Diagnostik und eine Therapieeinleitung mit Antihistaminika oder immunsuppressiven Medikamenten oder eine immunmodulierende Therapie (Biologika) erforderlich.

Autoimmunerkrankungen

Von Autoimmunerkrankungen spricht man, wenn sich körpereigene Zellen gegen den eigenen Körper richten. Man kann in diesen Fällen von einem fehlgeleiteten Immunsystem sprechen. In diesen Fällen handelt es ich nicht um ein schwaches Immunsystem, sondern um ein fehlgeleitetes Immunsystem. Das Immunsystem muss in diesen Fällen nicht gestärkt, sondern entsprechend dem Krankheitsbild kanalisiert und gedämpft werden. Voraussetzung ist eine entsprechende Diagnostik bei Autoimmunerkrankung und die entsprechende Einwertung der Erkrankung hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten.

Infektionserkrankungen (z.B. Erysipel, Zoster)

Häufig bei uns behandelte Infektionserkrankungen sind. Das Erysipel (Eintritt von Bakterien in die Haut, so dass eine beginnende Blutvergiftung entstehen kann). Zoster, worunter man eine Viruserkrankung der Haut auf dem Boden von Windpockenviren versteht, die zeitlebens einer Windpockenerkrankung in der Haut bleiben. Eine zielgerichtete Therapie mit Antibiotika oder mit Medikamenten, die Viren bekämpfen ist notwendig.

T- und B-Zell-Lymphome

T-Zell-Lymphome der Haut äußern sich häufig als Mycosis fungoides oder Sézary-Syndrom. Die Ursache dieser Erkrankung ist ungeklärt, jedoch kann diese Erkrankung mit einer stadiengerechten Therapie positiv beeinflusst werden. Häufig treten Lymphome der Haut auch als s. g. Zweitlymphom auf, wenn bereits ein weiteres Lymphom (z. B. im Bereich der blutbildenden Zellen) besteht.

Ulcus cruris/ chronische Wunden

Unter eine Ulcus cruris versteht man einen offenen Hautdefekt am Unterschenkel. Dieser kann bedingt sein durch ein chronisches Venenleiden, eine Erkrankung der Arterien oder nach Verletzung. Eine ausführliche Diagnostik ist notwendig, um entsprechende Therapien einzuleiten.

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